@norbert „Die Richtlinie dürfe aber nicht dazu führen, dass der Umgang mit Daten nicht mehr praktikabel sei. Die Arbeit mit großen Datenmengen, das so genannte Big Data Management, sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und damit zentral für die weitere Entwicklung des Landes.“

Mit anderen Worten: Daten sind das Erdöl des 21. Jahrhunderts!!einself1

@benediktg5 „Es gibt aber keine Öffnungsklauseln für kleine Handwerker oder Vereine“ - das genau ist das Problem. Wir messen Facebook, die gewerblich ausschließlich Daten verarbeiten, mit denselben Regeln wie Bäcker Müller, der eine Newsletter-Registrierung auf seiner Website hat. Verhältnismäßig? Nuff said.
@norbert

@benediktg5 Diese Metapher mit dem Öl gefällt mir persönlich gar nicht. ich finde, eine bessere Metapher wäre, dass Daten das neue Gold enthalten. Die mitunter feine Goldader in einem Datenberg zu finden, kann eine herausfordernde Aufgabe sein. Und manchmal ist gar kein Gold vorhanden. @norbert @z428

@ralph Zum einen das, ja. Zum Zweiten ist einiges an der Weltsicht hier einseitig, existiert etwa eine strenge Fokussierung darauf, "Verbraucher" zu schützen. Das ist völlig berechtigt, aber in gewisser Weise (vor Jahren gab es das Wort "Prosumer" dafür) ist etwa bei Flickr oder Instagram jeder Nutzer auch *Erzeuger*. Gleiches gilt für private Blogs. Mir scheint, dass DSGVO nix davon kennt.
@benediktg5 @norbert

@z428 Stimmt, damals fasste man all diese Arten von user generated content unter dem Schlagwort Web2.0 zusammen, kennt heute praktisch keiner mehr. :-) @benediktg5 @norbert

@ralph Jupp. Und wir sind zurück in einem fast reaktionären Verbraucher-Produzent-Modell. Geschäftsmodelle wie etwa EyeEM lassen sich mit dieser Sicht kaum abbilden, obwohl die gut sind.
@benediktg5 @norbert