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Woher kommt eigentlich das Märchen, dass bzgl. irgendwie besser wäre als andere Hersteller?

@norbert vielleicht weil sie es immer betonen und sich medienwirksam weigern iPhones zu entsperren?

@norbert
Weil sie teuer sind und das dann so sein muss. Zumindest glauben die Leute das.

@norbert Vllt weil Apple kein Werbekonzern ist, wie Google. Die generieren ihr Geld anders.

@thomas Sie lassen sich aber zumindest von Google für Daten ihrer Nutzer bezahlen, und das nicht zu knapp.

@norbert
Okay, hatte es erst so verstanden, als würde Apple eigene Daten der Nutzer an Google weiterleiten.

@thomas

@norbert Soweit ich mich erinnere: Weil sich Apple wohl "irgendwann"(TM) mal etwas hartnäckiger / länger als andere Beteiligten geweigert hat, Nutzerdaten 'rauszugeben. FWIW.

@norbert Vermutlich. Wenn es 'was gibt, was Apple bekanntlich gut kann, dann das. 😐

Den meisten wird erst bewusst, wie viele Daten Apple sammelt, wenn es mal wieder ein Leck gibt - wie beispielweise mit den Locationdaten vor einigen Monaten.

Die meisten Menschen vermuten, dass sie die Daten nicht weiterverkaufen.

Die amerikanischen Regulierungsbehörden haben natürlich dennoch Zugriff. Auch Apple kann sich keinem Gerichtsurteil widersetzen.

@norbert
Apple verkauft sündhaft teure Premium Produkte.
Apple Produkte kommen ohne Bloatware.
Apple Produkte erhalten lange Updates.
Apple hat ne gute PR.
In Kombination schafft das Vertrauen.

Mag sein, dass sie sich nicht Daten verschrebeln um Profit zu machen, aber Datensparsamkeit ist nicht, denn die Daten sind da und könnten in Zukunft für unschöne Sachen missbraucht werden.

@norbert Der Datenschutz bei #Apple ist nicht besser als anderswo - aber er ist wertiger gearbeitet und irgendwie total in! ;-)

@norbert Wenn man den besseren Märchenonkel hat, dann läuft das.

@norbert Ihr Geschäftsmodell ist einfach dir (sehr teure) Geräte zu verkaufen. Deine Daten sind für sie daher mehr Last als Nutzen. Sie verkaufen halt keine Werbung wie FB/Google. Soweit schon mal zur Anreizstruktur.

@norbert Sie bemühen sich auch (z.B. bei ihren Developer APIs) Datenschutz zu enforcen. Als App auf iOS konnte man z.B. die Anruferliste oder SMS noch nie auslesen. Bei Android ist das anders. Oder auch, wenn ich eine App einriche muss ich als Developer versichern die Datenschutzregeln (Stichword IDFA) beachte. HomeKit (Apples Smart Home Lösung) geht ohne Cloud und Tracking. Die Liste könnte man lange forsetzen. Ich würde daher nicht von Märchen sprechen.

@mrtoto Mir ging es gar nicht um externe Apps, da gibt es sowohl im Apple App Store als auch in Google Play eine Menge Müll, wobei die Anzahl des Schrotts im Play Store deutlich überwiegen dürfte. Allerdings finde ich es schade, dass Apple seine Nutzer an der Stelle so bevormundet, nimmt man ihnen dadurch doch die Möglichkeit z.B. eine alternative SMS App zu nutzen. Und dass Apple im Zweifelsfall dann eben doch einknickt sieht man ja in China sehr schön.

@norbert Sicher es gibt eine "Gängelung" aber für 99% bedeutet das mehr Sicherheit, Komfort und Privatsphäre. Sonst läuft es halt wie auf Android. Ich könnte dir dutzende Beispiele nennen wo Apple aktiv wurde gegen Privacy Probleme und Tracking im großen und kleinen. Nicht das du mich falsch verstehst, die haben ihre Probleme, aber sie sind schon deutlich anders als FB/Google. Und bzgl. China: Klar, am Ende sind sie ein Wirtschaftsunternehmen.

Das ist halt genau der Punkt. Grosse Freiheit bietet auch viele Möglichkeiten des Missbrauchs. "Aus grosser Macht folgt grosse Verantwortung" (Spiderman) wird auch bei der ersten Benutzung von sudo auf Unixsystemen gezeigt ("With great power comes great responsibility.").

Der Vergleich mit einem Polizeistaat hinkt zwar, zeigt aber auch deutlich, dass es einige Grenze gibt, aber der eine Einschränkung der Freiheit bewusst als Einschränkung wahrgenommen wird.

Ich bin dienstlich mit Windows und iOS-Devices als Clients unterwegs und privat mit Linux und Android. Und tatsächlich bemerke ich die Einschränkungen, warum darf ich beispielsweise den Browser nicht wechseln oder ein anderes SMS-Programm benutzen?

@norbert Willst du sagen, dass Apple genauso viele Daten sammelt und für Werbezwecke verwendet wie Google?

@Drivingralle Die spannende Frage ist doch gar nicht, wie oft z.B. mein Standort übertragen wird, sondern viel mehr, was mit den Daten beim Hersteller dann passiert. Und warum muss der Hersteller überhaupt wissen, wo sich mein Smartphone aufhält?

@norbert wird dort ja auch erwähnt an welche Services/Domains die Daten gehen.
War auch nicht als Killerargument gemeint eher als eine Facete - Datensparsamkeit

@Drivingralle Klar, je weniger Daten anfallen, desto besser. Aber gerade bei GPS Daten kann man ja gut interpolieren. Wenn ich sechs Stunden mit dem ICE von Kiel nach Nürnberg brauche, dann ist es unterm Strich egal, ob in diesen sechs Stunden mein Standort nur zwei oder zehnmal übertragen wird.

@norbert z.B. kann man bei iCloud das lokalisieren der eigenen Geräte aktivieren. Dafür wird die Standortinfo benötigt.

@Drivingralle Klar, es gibt immer irgendeinen Grund, warum das sinnvoll sein kann. Aber was passiert, wenn ich dieses Feature abschalte? Oder anders gefragt, welche Features muss ich in iOS abdrehen, damit gar keine GPS Daten mehr an Apple übertragen werden? Kann man das überhaupt komplett verhindern? Und warum sind die Features per default aktiviert, und man muss sie erst abschalten, statt anders herum?

@norbert Ich kann in den Einstellungen allg. Ortungsdienste ausstellen. Oder pro App inkl. der Systemdienste jeweils als eigene Optionen. Was dann passiert kann ich nicht sagen, zumindest ist nen Schalter da.
Kannst ja mal von nem iCloud-User in deinem Vertrauenskreis nen GDPR-Datendump geben lassen.

@Drivingralle Die Einstellungen gibt es bei Android auch, aber selbst wenn alle Optionen deaktiviert sind bekommt Google weiterhin Daten. Aber die Idee mal so einen Dump anzufragen ist gut, ich werde mal ein altes iOS Gerät aus meinem Umkreis organisieren, als neues Gerät mit neuem Account in Betrieb nehmen, sämtliche Optionen deaktivieren und nach ein paar Tagen mal den Dump anfragen...
apnews.com/828aefab64d4411bac2

@norbert Spätes, interessantes und lesenswertes Finding zu diesem Thema: 2018.ar.al/notes/apple-vs-goog . Zumindest unterhaltsam und untermauert mein sehr gespaltenes Bild von diesem Herrn. SSL-Zertifikat ist expired, by the way.

@z428 Ah, das gute alte "die Hardware von Apple ist so dermaßen überteuert, dass sie es nicht nötig haben, Daten zu sammeln" Argument... 🙄

@norbert @z428 - inzwischen finde ich, dass der Teilsatz „die Hardware von Apple ist so dermassen überteuert“ völlig ausreicht, um alles Relevante über Apple auszusagen.

@ij @z428 Inzwischen stimmt das auch nicht mehr wirklich, ja. Einige andere Hersteller eifern Apple was den Preis angeht auch erfolgreich nach.

@norbert @z428 - Ja, Lenovo z.B. bei den Thinkpads ist da preislich aehnlich dreist...
Aber bei Apple ist es halt alles: teueres iPhones, teueres Notebook, iCloud Zwang, etc... die Summe macht es halt und irgendwann ist das Fass uebergelaufen.

@ij @norbert @z428 erstaunlicher Weise ist das iPad preisleistungstechnisch hervorragend.

@juliank Ich hab keine richtige Meinung dazu. Sehe eher das Problem: Mir fehlen wirkliche Alternativen dazu, sowohl im Android-Segment als auch erst recht im Bereich #SoftwareLibre.

@ij @norbert

@ij Naja, mit dem Preis der Hardware habe ich gar kein wirkliches Problem. Die MacBooks unserer Kollegen finde ich relativ schick. Aber ich will nicht komplett in Apples Welt leben müssen. Naja. Momentan schau ich mir die InfinityBooks von Tuxedo an; vielleicht ist das ja eine Alternative.

@norbert

@z428 @norbert - Macbook weiss ich nicht, aber ich finde Macbook Pro fuer die Leistung halt zu teuer. Bzw. fuer das Geld wenig Gegenwert.
Beim iPhone ist es aehnlich. Ich hab noch ein SE, aber auch das fand ich schon fuer ein Smartphone grenzwertig teuer. Alle nachfolgenden sind mir zu teuer bzw. zu gross und zu teuer.

Hab mir mal ein InfinityBook13 v4 zusammengeklickt. Nett. Durchaus eine Option fuers nächste Notebook.

@norbert Der Vergleich der Geschäftsmodelle zwischen Google und Apple ist ja nicht mal abwegig, aber daraus bessere Privatsphäre bei Apple zu folgern ist IMHO eher gewagt / haltlos.

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